autoSCORE-FAQs

Wozu dient die KI beim EEG?

Neurologen und Epileptologen verlassen sich zunehmend auf KI, um EEG-Analysen schneller durchzuführen, damit Anomalien in viel kürzerer Zeit erkannt und priorisiert werden können. Als führendes Unternehmen auf diesem Gebiet bietet Natus mit autoSCORE das weltweit erste KI-basierte Modell an, das eine umfassende klinische EEG-Interpretation mit einer Genauigkeit bietet, die der von medizinischen Fachkräften entspricht.

 

 

Wer sind die vorgesehenen Benutzer von autoSCORE?

Die vorgesehenen Benutzer sind entsprechend geschultes Fachpersonal, das qualifiziert ist, EEG-Aufzeichnungen klinisch zu überprüfen.

 

Für welche Arten von EEGs kann autoSCORE verwendet werden?

autoSCORE ist für die Analyse von Routine-EEGs bei Erwachsenen und Kindern, Langzeitüberwachungs-EEGs und ambulanten EEG-Aufzeichnungen unter Verwendung eines vollständigen 10-20-Systems plus eines EKG-Kanals vorgesehen. autoSCORE ist nicht für Aufzeichnungen auf der Intensivstation und bei Neugeborenen gedacht.

 

 

Mit welcher EEG-Software ist autoSCORE kompatibel?

autoSCORE ist exklusiv über Natus erhältlich und derzeit mit NeuroWorks 10 GMA5 kompatibel.

 

 

Bietet autoSCORE diagnostische Schlussfolgerungen, die eine ärztliche Überprüfung ersetzen?

Nein, der Benutzer muss das EEG überprüfen und sein klinisches Urteilsvermögen einsetzen, um unabhängig eine Schlussfolgerung zu ziehen, die für oder gegen eine Hirnerkrankung spricht.

 

 

Welche Klassifizierungen von Anomalien bietet autoSCORE?

autoSCORE ist in der Lage, normale EEGs zu erkennen. Bei abnormalen Aufzeichnungen unterteilt autoSCORE die Anomalien in vier klinisch relevante Kategorien:

  • Epileptiform – fokal
  • Epileptiform – generalisiert
  • Nicht epileptiform – fokal
  • Nicht epileptiform – diffus

 

 

Was bedeutet der Wahrscheinlichkeitsprozentsatz (%)?

Bei KI-Algorithmen geben die Prozentwerte das Konfidenzniveau der Analyseergebnisse an, wie z. B. Anomalie-Marker bei der Untersuchung, normale/abnormale Schlussfolgerungen auf Untersuchungsebene und Unterkategorien auf Untersuchungsebene (Untersuchungen <4h). Je höher die Prozentwerte, desto mehr können die Benutzer den autoSCORE-Ergebnissen vertrauen. Feststellungen mit niedrigeren Wahrscheinlichkeitsprozentwerten erfordern bei der Überprüfung größere Aufmerksamkeit und möglicherweise mehr Fachwissen.

 

 

Verändert oder verbessert sich der autoSCORE KI-Algorithmus im Laufe der Zeit von selbst?

Nein, autoSCORE ist ein geschlossener Algorithmus, der nach den Prinzipien des Deep Learning trainiert wurde, um EEG-Abschnitte mit Anomalien anzuzeigen und dabei eine kontrollierte Leistung zu erbringen.

 

 

Wie sicher ist autoSCORE?

autoSCORE ist ein Analysator, der auf dem lokalen EEG-System läuft, genau wie andere nicht KI-basierte Analysatoren in NeuroWorks. autoSCORE entspricht nicht der Definition eines Cyber Device: Es überträgt keine klinischen Daten über das lokale Netzwerk oder ins Internet. autoSCORE hat keine Schnittstelle und sammelt keine geschützten Gesundheitsdaten.

 

 

Wie schneidet autoSCORE im Vergleich zu Spike- und Anfallsdetektoren ab?

autoSCORE bietet eine umfassendere Klassifizierung von EEG-Anomalien als die derzeit auf dem Markt erhältlichen Detektoren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Spike- und Anfallsdetektoren bewertet autoSCORE nicht nur epileptiforme, sondern auch nicht epileptiforme Anomalien, und unterstützt so die Diagnose und entsprechende Behandlung. Spike- und Anfallsdetektoren bieten auch keine Bewertung auf Untersuchungsebene, die die Pflegeteams darüber informiert, ob ein EEG normal oder abnormal ist. Mit einer Sensitivität, die vergleichbar mit der von menschlichen Experten und höher als die bisher verfügbarer KI-basierter Detektoren ist, ist autoSCORE darauf ausgelegt, Fehlerkennungen zu minimieren.

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